Der reife Verführer
Der Apfel ist die Frucht des Herbstes. Manche Sorten schmecken so umwerfend wie schon im Paradiesgarten.
Der Apfel ist die Frucht des Herbstes. Manche Sorten schmecken so umwerfend wie schon im Paradiesgarten.
Wer eine Ahnung davon bekommen will, was ein Aufgussweltmeister ist, der ist im Satama-Saunapark richtig. Der Saunameister verteilt zuerst Crash-Eis und ätherische Öle auf den heißen Steinen. Dann vollführt er mit Handtuch und Birkenzweigen geradezu eine Art Ballett. Schamanenaufguss nennt sich das Ganze. Zu Trommelmusik wirbelt der junge Mann die Arme durch die Luft. Wem zu heiß ist, der verlässt die Saunakammer. Der Aufguss, der anderswo am Ende doch nur das Schwitzen anregen soll, hier wird er zum Event.
Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Roland Hetzer
Von Prof. Dr. med. Jörg Scholz, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, HELIOS Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf
Zu den weltweit erfolgreichsten Eingriffen zählt die operative Behandlung des Hüftgelenkes durch den Einsatz eines Kunstgelenkes. Nötig wird die Operation aufgrund der Verschleißkrankheit, der sogenannten Arthrose, die Schmerzen verursacht und Bewegungsabläufe sowie die Mobilität beeinträchtigt. In Deutschland werden pro Jahr etwa 250 000 solcher Gelenke eingesetzt.
internationale Deutsche Jugendmeister
Von ihrer besten Seite zeigten sich die deutschen Nachwuchsspieler bei den Finalspielen der Internationalen Deutschen Jugend-Tennismeisterschaften. Topfavoritin Antonia Lottner aus Düsseldorf wurde durch einen überzeugenden Sieg gegen Anhelina Kalinina aus der Ukraine neue Titelträgerin und damit Nachfolgerin von z. B. Steffi Graf, Claudia Kohde-Kilsch und Sarah Errani. Mit diesem Sieg erreicht Antonia erstmals die Top Ten der Jugendweltrangliste und wird jetzt auf Platz 3 geführt.
Die Bautätigkeit in Berlin hat anscheinend einen Tiefpunkt erreicht. Ursache sind vor allem wichtige Großprojekte des Senats, die durch Planungsfehler, Missmanagement, Kostenexplosion und politische Kontroversen in der öffentlichen Kritik stehen.
Die Kunden strömen, der Umsatz stimmt, und die letzten Lücken werden geschlossen. Am Ku’damm florieren die Geschäfte für den Einzelhandel.
Es ist es noch gar nicht so lange her, dass Beobachter den Kurfürstendamm auf dem absteigenden Ast sahen. Nach der Wende entstand mit der Friedrichstraße eine starke Konkurrenz in Ostteil der Stadt, die vor allem Luxusmarken anzog. Vielen erschien der gute alte Kurfürstendamm als beliebig, langweilig und etwas verstaubt. Und als dann auch noch traditionsreiche Kaffeehäuser wie das Café Möhring dicht machten und mehrere Kinos aufgeben mussten, war das Wehklagen über den Niedergang der Prachtstraße groß.
„Erstens, man soll Menschen nicht trennen, die zusammengehören. Zweitens: Schule kann auch Spaß machen“, fasste die Jury des Berliner Kindertheaterpreises 2011, zu der auch Schauspieler Axel Prahl gehört, den tieferen Sinn von „Leon und Leonie“ zusammen. Das Stück des Autors Thilo Reffert ist der Gewinner des Preises, der gemeinsam vom Grips-Theater und der Gasag ausgelobt wurde.
Die Renaissance eines Klassikers
Kulturgut Tapete
Als 1930 der Bauhaus-Direktor und Architekt Hannes Meyer an seiner Hochschule – nach anfänglichem Widerwillen – einen Wettbewerb zur Gestaltung von Tapeten stattfinden ließ, ahnte er nicht, dass er damit den Grundstein für die Akzeptanz und Verbreitung der modernen Tapete legte. Auf der Grundlage dieses Wettbewerbs entstand die sogenannte „blaue Bauhaus-Karte“, die sich binnen vier Jahren mit über sechs Millionen Rollen verkaufen ließ.
Kaum eine andere Großstadt war so vielen grundlegenden Veränderungen unterworfen wie Berlin. Glanzvolle Epochen wechselten mit dunklen Zeiten. Heute attraktive Mitte Europas,Touristenmagnet, Kunst- und Kulturmetropole und wichtiges Zentrum der digitalen Wirtschaft, blickt Berlin auf eine wechselvolle Geschichte zurück. In diesem Herbst feiert die deutsche Hauptstadt 775. Geburtstag.
Die ILA 2012 stieß mit neuen Themen auf großes Interesse – weit über die Grenzen hinaus
Nein. Friedrich II. hat keine Kartoffeln gegessen. Zumindest weist der Speiseplan keine auf, erfährt man in der Ausstellung „König&Kartoffel“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam. Dabei hat er sich doch auch als Kartoffelkönig in Szene gesetzt. Hat er, wie seine Untertanen, dieses Nachtschattengewächs skeptisch beäugt, daran gerochen, geleckt und es dann den Hunden zum Fraß vorgeworfen? Und selbst die Hunde mochten es nicht.
Die Einladungen zum alljährlichen ZDF-Sommerfest im Kolonnadenhof auf der Museumsinsel sind heiß begehrt. Dort findet sich stets eine buntgemischte Schar prominenter Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zu Gespsächen in entspannter Atmosphäre zusammen. Diesmal kamen über 2000 Gäste, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, Kardinal Rainer Maria Woelki, ranghohe Politiker aus allen Parteien sowie viele bekannte Film- und Fernsehgesichter.
Marcel Haremza hat den Pott: Dem 34-jährigen Professional aus Dießen am Ammersee genügte bei der Fulda EPD (European Professional Development ) Tour Championship auf dem Platz des Golfclubs Hofgut Praforst in Hünfeld ein geteilter 25. Rang (218/+2), um die Gesamtwertung der EPD Tour 2012 mit 26.362,12 Euro für sich zu entscheiden. Den Sieg beim letzten Turnier des Jahres sicherte sich der Münchner Constantin Schwierz (67, 71, 69/-9) vor Christoph Günther aus Oberammergau und Fabian Becker (Kassel), die Platz 2 mit 8 teilten.